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Über Pralinen

Der totale Genuss

Die ersten Konfekthersteller waren Apotheker und Nonnen – damals wurden vorwiegend Gewürze wie Koriander, Zimtstangen, Nelken oder Ingwer mit Zucker überzogen und als Gesundheitsmittel für Kreislauf, Magen und Verdauung angeboten. Später bürgerte sich die aus dem französischen stammende Bezeichnung Praline für „feine Süßwaren mit Schokoladenüberzug" ein. Sie wurden früher ausschließlich von Hand hergestellt und waren durch aufwendige Produktion und die seltenen Zutaten sehr teuer. Dem gemeinen Volk blieben sie als besondere Leckereien eher vorbehalten. Erst durch industrielle Herstellung und günstigere Zutaten wurden Pralinen auch der Allgemeinheit zugänglich. Mit der Massenproduktion verloren sie aber an Geschmack und Kreativität.

Es stellt sich hier die Frage, wie werden nun derartige Pralinen gegessen? Die gesamte Praline wird im Mund zerkaut. Zunächst erkennen Sie deutlich den Inhalt (besonders viel Füllung) der Kostbarkeit. Als weiteres schmilzt die Schokolade sehr schnell und es entsteht ein abgerundeter Geschmack, der totale Genuss!

 

 

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